St. Elisabeth Wohn- und Pflegeheim: Selbstbestimmung achten
 
 

Selbstbestimmung achten

In unserer Philosophie heißt es:

...Wir akzeptieren die Eigenarten des einzelnen Bewohners und versuchen nicht, eine heile künstliche Welt zu schaffen...
Das Recht auf Selbstbestimmung wird in größtmöglichem Maß geachtet. Dieses Recht schützt die Fähigkeit, eigene Überzeugungen und Interessen zum Ausdruck zu bringen. Es gestattet, das Leben eigenverantwortlich und gemäß der besonderen Persönlichkeit zu führen.

Das heißt insbesondere:

Den Privatbereich zu respektieren

  • Das Zimmer des Bewohners ist sein Privatbereich, der selbst gestaltet werden kann. Sofern nicht die Freiheit oder Sicherheit anderer berührt wird, kann jeder Bewohner in diesem Privatbereich tun, was er möchte.
  • Dazu gehört auch, dass der Bewohner seine Sexualität leben kann, denn Erotik und Sexualität sind Bestandteile des Lebens, auch in einem Altenheim.
  • Der Zugang zu den Bewohnerzimmern richtet sich nach denselben Regeln und Anstandsgeboten, wie bei allgemeinen Mietwohnungen. Vor dem Eintreten wird geklingelt oder geklopft und es wird eine Antwort abgewartet. Der Bewohner entscheidet selbstverständlich für sich alleine, wer ihn besuchen kommen darf.
  • Wünscht der Bewohner von einem Mitarbeiter gleichen Geschlechts grundpflegerisch versorgt zu werden, ist dieser Wunsch – wenn immer möglich – zu erfüllen.

 Die Achtung der Privatangelegenheiten

  • Vertrauliche Informationen über einen Bewohner dürfen nicht ohne dessen Zustimmung an Angehörige oder Dritte weiter gegeben werden. Bezüglich medizinischer Diagnosen oder Therapien ist das Berufsgeheimnis zu wahren. In Gesprächen untereinander haben auch die Mitarbeiter die Privatangelegenheiten des Bewohners zu achten.
  • Soweit der Bewohner in der Lage ist oder seinen Angehörigen / Betreuer veranlasst hat, seinen Briefkasten zu leeren, ist die eingehende Post dort zu deponieren.

 Freie Verfügung über Vermögenswerte

  • Dem Bewohner bleibt es grundsätzlich allein überlassen, wofür er seine Vermögenswerte verwendet, welche Wünsche er sich erfüllt und welche Bedürfnisse er befriedigen möchte.

 Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

  • Die Mitarbeiter des St. Elisabeth Wohn- und Pflegeheimes, die mit der Aufgabe des Heimeinzugs betraut sind, machen bereits beim Anmeldegespräch den künftigen Bewohner und /oder seine Vertrauensperson auf die Möglichkeit aufmerksam, eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht und / oder eine Betreuungsverfügung auszustellen. Sie beraten, dass dies eine Vorsorge für den Fall der Urteilsunfähigkeit ist, sie machen auf die jederzeit mögliche Änderung dieser Willenserklärung aufmerksam und bieten Hilfestellung an.
  • Liegen diese Verfügungen und / oder Vollmachten vor, sind sie zu beachten.

 Mitbestimmung

  • Weitreichende Entscheidungen werden unter der Mitwirkung der Bewohner getroffen. Dem Bewohnerbeirat, als dem von den Bewohnern gewählten Vertretungsgremium mit besonderen Rechten und Pflichten, werden im Vorfeld zu den gemeinsamen Besprechungen entsprechende Tagespunkte bekannt gegeben, um ggf. Meinungen einzuholen.
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Kontakt

St. Elisabeth Wohn- und Pflegeheim
Hospitalstraße 1
59519 Möhnesee-Körbecke
Tel. 0 29 24 / 87 11-0
Fax. 0 29 24 / 87 11-504
info(at)elisabeth-koerbecke.de

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